Paradis Latin Cabaret

Geschichte

Das Wiederaufleben

1973: es sind vierzig Jahre später, die ein neuer Käufer sich vorstellt. Jean Kriegel, Immobiliarveranstalter, trägt sich vom Gebäude der 28 und 28 dann erwerbend bis der Rue du Cardinal Lemoine. Er beabsichtigt, das alte Mauerwerk in Appartements zu rehabilitieren.
Der neue Vorsprungseigentümer des Stückes in Stück besucht die Orte, und und geht von überraschung in überraschung. Achtzehn tausend Pipetten und andere Destillierapparate bestreuen den Boden. Überreste der letzten Aktivität des Ortes wurden sie der Aufgabe von ihrem letzten Eigentümer gelassen.

Erstaunlicher noch am Faden der Trennwandzerstörungen und der eingeschobenen Decken ist es die eindrucksvolle metallische Struktur von Eiffel, die sich an nacktem stellt…!
Mit ihr entblättern sich Plakatfragmente und Stücke Dekors.
Unter ihnen deckt der glückliche Eigentümer ein Plakat… des lateinischen Paradieses auf (siehe nebenstehend). Am ersten Stockwerk bringen die Arbeiter eine erstaunliche Kathedrale, alles in Vergoldungen, Kolonnen, kleinen Bögen und Kapitellen auf den neuesten Stand.
Aber der erstaunlichste kommende Rest: eine prächtige Kuppel, die an der Ehre des Pantomimen, der Operette, des Ballettes und der Exzentrizitäten gemalt wurde.
Erobert durch die Magie der Orte beschließt Jean Kriegel, diesen Saal an der Pariser Ehre zurückzugeben und dem Theater anzubieten das schönste von seinen Schmucksets.

1977: die Direktion, die künstlerische Verwirklichung und die Belebung werden Jean-Marie Fluss anvertraut.
Am 14. November 1977 stellt er Paris Paradies, ein seinen Mittätern Pierre mit Simonini und Frédéric Botton verwirklichtes Schauspiel poetisches und spaßiges vor. Gesamterfolg. Das lateinische Paradies lebt erneut von seiner Asche wieder auf und für lang!